Thursday 25. August 2016
Kirchenfinanzierung
in Österreich | von Menschen | für Menschen
Ist die Kirche reich?
 

 

» Finanzen 2010  |  Download (pdf)

 

» Kirchenbeitrag nach Diözesen

 

» Einnahmen Diözesen insgesamt

 

» Rechenschaftsberichte & Links

 

 

Der eigentliche Reichtum der Kirche sind das Evangelium Jesu Christi und die Gläubigen, die sich als Christen im Alltag bewähren. Damit die Kirche ihren Grundaufgaben - die Verkündigung des Glaubens, das karitative Handeln und die Feier des Gottesdienstes sowie die Spendung der Sakramente - erfüllen kann, braucht es auch materielle Güter. Und dafür verfügt die Katholische Kirche in Österreich über solide Finanzen: Sie finanziert sich über den Kirchenbeitrag der Mitglieder selbst, geht mit dem anvertrauten Geld sorgsam und nachhaltig um und gibt daher nicht mehr aus, als sie einnimmt.

 

Haupteinnahemquelle für die neun katholischen Diözesen ist der Kirchenbeitrag. Er erbrachte im Jahr 2010 rund 393 Mio Euro. Zusammen mit anderen Einnahmen verfügen alle Diözesen zusammen über ein Jahresbudget von knapp 500 Mio. Euro (2010). Der Anteil des Kirchenbeitrags am Gesamtbudget beläuft sich damit auf rund 80 Prozent.

 

Daraus werden die Kernaufgaben der Kirche finanziert. Weil die Kirche und die Gläubigen gehalten sind, ihre Verantwortung in der Gesellschaft im Sinne des Evangeliums wahrzunehmen, gibt es in vielen Bereichen (Soziales, Bildung, Kultur, Entwicklungszusammenarbeit) zahlreiche kirchliche Initiativen, viele davon in Zusammearbeit oder mit Unterstützung durch die öffentliche Hand. Diesen angeblichen Subventionen durch den Staat stehen daher konkrete kirchliche Leistungen gegenüber - mit vielen Vorteilen für die Allgemeinheit.

 

Schwer bis unmöglich zu bewerten ist das daneben noch bestehende Kunst- und Immobilienvermögen der Kirche: Kirchen, Klöster, Kapellen, Pfarrhöfe, Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten, Schulen etc. Wie soll man etwa den "Wert" des Stephansdomes schätzen? Was sind Ordensspitäler "wert"? Noch dazu sind jede Diözese, jedes Stift, sogar jede Pfarre eine selbständige Rechts- und Wirtschaftseinheit - auch im Steuerrecht. In vermögensrechtlichem Sinn gibt es "die Kirche" also nicht, sondern einige tausend eigenständige kirchliche Rechtsträger allein in Österreich. Das Vermögen dient dabei kirchlichen, wohltätigen und kulturellen Zwecken und wird verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschaftet.

 

Dennoch soll im Folgenden über die Kennzahlen der Einnahmen und Ausgaben der Kirche offen Rechenschaft gegeben werden. Bei "Klick" auf die jeweilige Tabelle kann diese vergrößert werden - die » Detailübersicht über die Finanzen (2010) der Kirche kann außerdem als » pdf heruntergeladen werden.

 

 


 

» Finanzen der katholischen Diözesen in Österreich (2010)
 

 

» Kirchenbeitragsaufkommen nach Diözesen (2010)

 

 


 

» Einnahmen der Diözesen insgesamt (2010)
 
 

 
» Einnahmenverteilung (2010)

 

 

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