Erzdiözese Salzburg: Positiver Abschluss 2011
Vorjahresbilanz: Bei Einnahmen von rund 45,07 Millionen Euro Gewinn von 11.000 Euro - Zahl der Gottesdienstteilnehmer an Sonntagen blieb in der Erzdiözese Salzburg stabil
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Salzburg, 05.07.2012 (KAP) Die Erzdiözese Salzburg hat im Vorjahr "sparsam gewirtschaftet": Die Bilanz für 2011 weist bei Einnahmen von rund 45,07 Millionen Euro einen Gewinn von 11.000 Euro auf, wie es in einer diözesanen Aussendung von Donnerstag heißt. Mit rund 39 Millionen Euro bzw. 87 Prozent der Einnahmen sei der Kirchenbeitrag "unverzichtbarer Faktor" für die Finanzierung von Pfarrseelsorge, Kirchen und Pfarrzentren sowie pastoraler, sozialer und pädagogischer Einrichtungen.
Der Bauaufwand schlug sich 2011 mit rund 8,3 Millionen Euro zu Buche. So wurden u. a. die Kirche in Rif/St. Albrecht neu gebaut und die Pfarrkirche Bischofshofen innen renoviert. Der Umbau des Salzburger Priesterseminars und die Erneuerung des Markussaales in der Salzburger Altstadt "waren besondere Herausforderungen", wird betont. Insgesamt erhielten rund 70 pfarrliche Objekte Zuschüsse.
Für die Bezahlung der 726 Mitarbeitern der Erzdiözese Salzburg - darunter 142 aktive und 56 pensionierte Diözesanpriester - werden rund 55 Prozent des Budgets benötigt.
Die Zahl der Gottesdienstteilnehmer an Sonntagen blieb in der Erzdiözese Salzburg im Vorjahr "mit 48.761 in der Fastenzeit und 55.101 im September stabil".
Leicht gestiegen sind die Zahl der Taufen (rund 5.000) und die der Begräbnisse (rund 4.100). Stark gefragt seien auch im Vorjahr Erstkommunion (rund 5.300 Kinder) und Firmung (rund 5.700 Jugendliche) gewesen.