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Salzburg: Dank an 300.000 Beitragszahler

 Salzburg, 23.12.2015 (KAP) Die Erzdiözese Salzburg hat für 2016 ein Budget von knapp 50 Millionen Euro beschlossen. In seiner jüngsten Sitzung genehmigte der Diözesankirchenrat einstimmig den vor allem für Personal-, Sach- und Baukosten verwendeten Betrag von exakt 49,778 Millionen Euro, dem Einnahmen in derselben Höhe gegenüberstehen. 88 Prozent der Einnahmen kommen von den 300.000 Kirchenbeitragszahlern, die damit die Seelsorge und Erhaltung der kirchlichen Gebäude in den 210 Pfarrgemeinden der Erzdiözese Salzburg sichern, wie aus einer Aussendung vom Mittwoch hervorgeht. "Der Kirchenbeitrag ist Grundpfeiler für die Finanzierung des Diözesanbudgets", wies Finanzkammerdirektor Josef Lidicky hin. Er bedankte sich ausdrücklich "für die solidarische Unterstützung der Gläubigen".  

 

Die Personalkosten betragen rund 28 Millionen Euro und machen damit 55 Prozent des Haushalts der Erzdiözese Salzburg aus. Von diesem Betrag werden rund 750 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bezahlt, davon 239 Priester und 120 hauptamtlich tätige Laien in der Seelsorge.  

 

Für den Bauaufwand veranschlagte die Erzdiözese rund 5,5 Millionen Euro. "Von den 174 Bauansuchen aus Pfarren und diözesanen Einrichtungen können immerhin 126 Vorhaben mit Zuschüssen unterstützt werden", sagte Lidicky. Darunter fallen etwa die letzte Etappe der Dachsanierung am Salzburger Dom und Kirchen-Renovierungen u.a. in Fusch an der Glocknerstraße, Abtenau, Salzburg-Herrnau, Salzburg-Imbergkirche, in Mariapfarr, Obertrum und St. Martin im Lungau sowie im Tiroler Teil der Erzdiözese. Einen großen Posten bilden auch Sanierungen von Pfarrhöfen bzw. Pfarrheimen und jene der Modeschule Hallein sowie der Bau der Home-Mission-Base im Haus Luise der Loretto-Gemeinschaft.

 

 

 

Quelle: Kathpress

 

Kardinal Christoph Schönborn

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